Calciumsilikatplatten

CS-Platten: Heilmittel bei Schimmelbefall und Wärmebrücken

 

Wärmebrücken

 

Schimmelbefall findet sich gerne in Bereichen von Wärmebrücken. Sie sind sowohl bei alten Häusern als auch bei neuen Bauobjekten vorzufinden. Sie können lokal eng begrenzt sein oder großflächig wirken. Je nach Art, Intensität und örtlichen und bauphysikalischen Gegebenheiten sind nachteilige Folgen für die Bausubstanz oder das Wohlbefinden der Bewohner zu erwarten. 

 

Wärmebrücken sind beispielsweise: Ungenügend durchdachte bzw. ausgeführte konstruktive Details, Verwendung unterschiedlicher Baustoffe aus statischen Gründen oder bei Ausbesserungsarbeiten, Fensterstürze, Rollladenkästen und Balkonan-bindungen, ungedämmte Gebäudesockel, Fugen und Stöße bei Plattenbauten und Wärmedämmpaneelen, unzureichende Dämmung in Fensterrahmenprofilen, usw.

 

Bei Bauschäden spielen oft auch Luftundichtigkeiten in der Gebäudehülle eine Rolle. Durch sie kann beispielsweise feuchtebeladene Raumluft nach außen strömen und in den Bauteilen auskondensieren. Daneben werden Beeinträchtigungen der Wohnqualität durch Zugluft besonders häufig bemängelt.

 

 

Folgen 

 

Heizwärmebedarf: Im Bereich von Wärmebrücken besteht ein erhöhter Heiz-wärmebedarf: Wärmebrücken führen zu höherem Transmissionswärmeverlust und damit zu höherem Heizwärmebedarf und höheren Heizkosten.

 

Tauwasserausfall: Im Bereich von Wärmebrücken kann es zu Tauwasserausfall kommen. Bei niedrigen Außentemperaturen sinkt die raumseitige Oberflächentemperatur von diesen Bauteilen stärker ab als in den ungestörten Bereichen. Bei Unterschreiten der Taupunkttemperatur fällt Tauwasser (Kondenswasser) an der Oberfläche aus.

 

Schimmelbildung: Im Bereich von Wärmebrücken besteht eine erhöhte Gefahr von Schimmelbildung. Schimmelpilz tritt aber nicht erst bei Tauwasserausfall auf, sondern bereits bei einer (durch die Oberflächentemperatur bedingten) relativen Luftfeuchte von 80 % an der Bauteiloberfläche auf (div. Schimmelpilze bereits bei 70 %). 

 

 

Thermografiemessung

 

Bei der Thermografie wird die Verteilung der Temperatur auf der Oberfläche durch Erfassung der langwelligen infraroten Strahlung ermittelt. Höhere Oberflächentemperaturen weisen auf einen hohen Wärmetransport infolge der Durchfeuchtung der Wärmedämmung hin. Wärmebrücken lassen sich so gut feststellen.

 

Dies Verfahren hat den Vorteil, dass ein anschauliches Bild für den Fachmann und Laien entsteht. Der Wärmestrom wird je nach Fragestellung und konstruktiver Ausführung durch Strahlung, Leitung oder Konvektion auf die Bauteiloberfläche übertragen. Die bei einer Leckage entstehenden Temperaturdifferenzen lassen sich zum Beispiel so gut erkennen.

 

Sanierungsmöglichkeiten

 

Bei Schimmelbefall in Wärmebrücken schafft nur eine ursachengerechte Sanierung  dauerhaft Abhilfe. Hier kommt eine rein mineralischen Wohnklimaplatten wie die Calciumsilikatplatte zum Einsatz. Sie dämmt die Wand, regulieret die Feuchtigkeit und die Oberfläche der Platte bleibt trocken und dadurch schimmelfrei!

 

Durch die Alkalität der Wohnklimaplatten wird Schimmelpilzbildung verhindert.Die Platten besitzen herausragende Dämmeigenschaften und helfen dadurch bei der Heizkostenreduzierung: Eine 2,5 cm dicke Wohnklimaplatte kann den Wärmeverbrauch um bis zu 50% senken.

 

Das hohe Wasseraufnahmevermögen gewährleistet, dass zeitweise auftretende Feuchtigkeit aufgenommen und ggf. sehr schnell wieder abgegeben wird. Es entsteht kein Schimmel zwischen Wand und Platte, denn durch die wärmedämmenden Eigenschaften wird die Temperatur an der Innenwandoberfläche erhöht und damit die Gefahr von Tauwasserbildung verhindert.

 

Die Wohnklimaplatten bestehen aus Calciumsilikat. Dieses Material ist nicht brennbar, allgemein umweltverträglich und gesundheitlich vollkommen unbedenklich (Keine PU Anteile o.ä; biologisch unbedenklicher Baustoff).

 

Calciumsilikat-Klimaplatten

bei fachgerechter Verarbeitung eine ideale Innendämmung

CS-Platten

Klimaplatten zur Innenwanddäm-mung 

 

in Stärken von 2,5/3,0/5,0 cm

CS-      Kleber

Diffusionsoffen, alkalisch, kapillaraktiv, hohe Verbundhaltung.

 

 Ohne VOC, keine Ausgasungen

CS-    Spachtel

Diffusionsoffen, hydraulisch erhärtend, hoch alkalisch, kapillarleitend, spannungsarm (rissfrei austrocknend), chromatarm, stark füllend. Ohne VOC (keine Ausgasung)

Wie "wirkt" eine Calciumsilikatplatte?

 

Calciumsilikatplatten haben einen sehr guten Dämmwert. Eine nur 25 mm dicke Platte kann die Wärmeverluste einer Außenwand um bis zu 50% reduzieren. Insbesondere wenn eine Außendämmung nicht möglich ist (Fassade muss erhalten bleiben, kein Dachüberstand, finanzielle Aspekte).

 

Entscheidend: anders als bei anderen Innendämm"lösungen" kommt es nicht zu Schimmelpilz in den Bereich zwischen Wand und Platte. Eine Schimmelproblematik kann ausgeschlossen werden.

 

Die Platte transportiert die Feuchtigkeit extrem schnell an die warme Plattenoberfläche. Es kommt also auf einen gesunden Mix aus „Dämmung“ und „Feuchtigkeitsmanagement“ an: überschüssige Feuchtigkeit wird aktiv von der Platte aufgenommen und dann wieder kontrolliert an die Raumluft abgegeben.

 

Calciumsilikatplatten werden vom Bundesverband Verbraucherschutz e.V. als Dämmstoff zur Innendämmung nach einem Vergleich von Dämmprodukten empfohlen. Ein bloßes Abtöten von Schimmelpilzen reicht nicht aus. Will man ein Schimmelpilzproblem langfristig und ursachengerecht beheben, empfehlen Fachleute seit Jahren eine kapillaraktive Innensanierung mit Calciumsilikatplatten. Egal ob für den privaten Bau, Schulen, Kindergärten, Handel, Geweber oder andere soziale bzw. öffentliche Einrichtungen.

 

Die Platte sperrt Feuchtigkeit nicht ein – sonst käme es zur massiven Schimmel-entwicklung zwischen Wand und Calciumsilikatplatte. Calciumsilikatplatten bieten aufgrund der hohen Alkalität auch im feuchten Zustand dem Schimmel keinen Nährboden und eignen sich sogar nachhaltig für die Sanierung stark feuchtegeschädigter Räume (nach Wasserschäden, hochwassergeschädigte Gebäude etc.).

 

Zu beachten ist, dass die hervorragenden Diffusionseigenschaften der Calciumsilikatplatten nicht durch systemfremde (= diffusionsgeschlossene oder gipshaltige) Materialen (Kleber, Spachtelmasse, Farben, Tapeten) reduziert werden. Daher empfiehlt es sich, unbedingt im abgestimmtem Sanierungssystem zu bleiben. In jedem Falle stets die Einbaurichtlinien und die Vorgaben „Nach der Sanierung“ beachten. Feuchtigkeit muss auch nach der Sanierung stets abtransportiert werden. Empfehlenswert sind Lüftungsleitfäden. 

 

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